Chronic-Fatigue-Syndrom

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Chronic-Fatigue-Syndrom 2020-01-02T15:00:21+00:00

Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS)

Das CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom) wird von vielen psychiatrischen Fachärzten eher einer depressiven Störung oder einer Somatisierungsstörung, also einer psychischen Erkrankungen zugeordnet. Anteile davon lassen sich sicherlich oft identifizieren, aber eher im Sinne eines sekundären Geschehens als Reaktion auf die meist plötzlich eintretende massive Erschöpfbarkeit, die einen deutlichen Rückgang der Alltagsaktivitäten nach sich zieht. Es handelt sich also primär um eine somatische Erkrankung, d.h. Angst und Depression treten nicht als Ursache, sondern eher als Folge eines dramatischen körperlichen Kräfteverlustes auf, und werden durch mangelnde Anerkennung und Hilflosigkeit des medizinischen Systems in Deutschland oft noch weiter verstärkt. Meist resultiert daraus sogar eine völlige Berufsunfähigkeit.

Da dieses Krankheitsbild in der BRD immer noch weitgehend unbekannt ist und von einem aus wissenschaftlicher Sicht unverständlichen Stigma unter den Ärzten belegt ist, führt das zu der immer wieder berichteten Frustration der Patienten, nicht zu wissen, woran sie leiden. Die üblichen Ressourcen aktivierenden Therapieempfehlungen, die dann auf der Annahme, es handele sich um eine larvierte Depression, basieren, wie Aktivitätsaufbau, Sport und Belastungsgrenzen überwinden, sind in hohem Maße kontraproduktiv, verschärfen sogar das Krankheitsgeschehen. Im Gegensatz müssen CFS-Erkrankte sehr genau Grenzen der Belastbarkeit ausloten und respektieren lernen.

Weiterführende Informationen zum CFS finden Sie auf meiner Seite http://www.prof-stark.de/cfs

CFS Selbsthilfe

Ein internetbasiertes Manual zum Umgang mit der chronischen Erkrankung CFS finden Sie auf der Seite www.prof-stark-selbsthilfe.de/cfs

Aktuell bewerben wir uns über eine Spendenplattform um Finanzierung für ein Forschungsvorhaben, in dem wir die von uns erfolgreich zur Differenzierung von CFS Erkrankten von Gesunden oder „nur“ Psychisch Erkrankten eingesetzte sportwissenschaftliche Untersuchung als Marker wissenschaflich untermauern wollen.